Eine in Großbritannien gegen Microsoft eingereichte Klage in Höhe von 2 Milliarden Pfund wegen Cloud-Lizenzierung versucht, Unterstützung von anderen Unternehmen zu gewinnen.
In Großbritannien wurde eine Sammelklage gegen Microsoft wegen dessen Cloud-Lizenzierungspraxis eingereicht, die als überteuert gilt. Die Kläger behaupten, ihnen seien beim Einsatz von Windows Server bei konkurrierenden Cloud-Anbietern bis zu viermal so viel wie üblich berechnet worden. Die Klage mit einem Streitwert von 2 Milliarden Pfund Sterling versucht nun, weitere Unternehmen für sich zu gewinnen, bevor im Dezember eine wichtige Anhörung stattfindet. Die Klage basiert auf einem Bericht der britischen Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (CMMA), der erhebliche Nachteile für Kunden aufzeigt, die Cloud-Dienste von Google, Amazon Web Services (AWS) oder Alibaba nutzen möchten. Für viele hat diese Situation die IT-Kosten unverhältnismäßig in die Höhe getrieben und die Wettbewerbsfähigkeit alternativer Anbieter in diesem strategischen Markt geschwächt. Dies ist nicht das erste Mal, dass Microsoft mit solcher Kritik konfrontiert wird. Die Preispolitik und die Nutzungsbedingungen, insbesondere hinsichtlich der Lizenzübertragbarkeit, wurden bereits vielfach kritisiert. Es wird erwartet, dass der Rechtsstreit heftig ausfallen wird, und es ist wahrscheinlich, dass sich bald weitere Unternehmen anschließen werden. Wie Microsoft Windows Server…