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Frankreich ersetzt 2,5 Millionen Windows-Rechner durch Linux: eine detaillierte Übersicht über den Wechsel

Par Valentin 28 April 2026 4 min de lecture

Frankreich leitet einen grundlegenden Wandel seiner IT-Politik ein. Die Regierung hat beschlossen, 2,5 Millionen Windows-Arbeitsplätze durch Linux-Systeme zu ersetzen. Dieses Projekt, geleitet von DINUM (Interministerielle Direktion für Digitales), zielt darauf ab, die nationale digitale Souveränität zu stärken.

Dieser massive Umstieg auf Linux ist keine Laune, sondern eine strategische Notwendigkeit. Nach Jahren der Abhängigkeit von amerikanischer Software ist es an der Zeit, die Kontrolle zurückzugewinnen. Hier finden Sie eine detaillierte Übersicht über diesen tiefgreifenden Wandel.

Warum Frankreich sich von Windows verabschiedet und Linux einführt

Wir sollten nicht um den heißen Brei herumreden: Diese Entscheidung ist in erster Linie politischer Natur. Minister David Amiel hat dies betont: „Der Staat muss sich von seiner Abhängigkeit von amerikanischen Instrumenten befreien.“ Es ist keine Wahl mehr, sondern eine Notwendigkeit.

Der Kontext? Ein vernachlässigtes Windows 10, chaotische Updates, häufig fragwürdige Sicherheit und Datenschutz unter fremder Kontrolle. Das verärgert nicht nur Technikbegeisterte, sondern auch Entscheidungsträger!

Linux hingegen bietet mehr Transparenz, geringere Kosten und bessere Kontrolle. Angesichts des Aufstiegs von Open-Source-Lösungen in Europa ist der französische Ansatz Teil eines breiteren Trends.

Die ersten konkreten Schritte: DINUM geht voran

DINUM beginnt mit etwa 350 internen Stellen, bevor die Umstellung auf alle Ministerien koordiniert wird. Jedes Ministerium muss seinen Migrationsplan im Herbst einreichen. Ein überstürztes Vorgehen ohne Sicherheitsnetz ist absolut inakzeptabel.

Kurz gesagt, es handelt sich um einen mehrphasigen Übergang. Die halbe Miete ist die Vorbereitung. Frankreich entdeckt Linux nicht zum ersten Mal: ​​Die Gendarmerie verfügt bereits über 20 Jahre Erfahrung mit GendBuntu.

GendBuntu ist keine improvisierte Distribution. Basierend auf Ubuntu LTS läuft sie auf über 100.000 Rechnern mit einer Verfügbarkeit, die jede große Infrastruktur in den Schatten stellt. Und obendrein spart sie jede Menge Geld: über zwei Millionen Euro pro Jahr!

Dieses bewährte Modell wird künftig als Referenz dienen. Das Management wird lokal und koordiniert erfolgen, mit einem gemeinsamen Rahmen.

FranceOS: die neue Identität der öffentlichen Linux-Workstation

Anstatt das Rad neu zu erfinden, bauen wir auf einer stabilen Grundlage auf: Ubuntu 26.04 in Verbindung mit dem in Kürze erscheinenden Linux-Kernel 7.0. Diese Kombination garantiert Leistung und Stabilität – unerlässlich für die Administration.

Die grafische Überarbeitung ist ebenfalls beeindruckend. Canonical geht mit dem Wechsel vom in die Jahre gekommenen X11 zu Wayland einen mutigen Schritt. Und das ist nicht nur ein Marketing-Gag: Die gesteigerte Leistungsfähigkeit von Wayland verspricht Verbesserungen in Sachen Performance und Sicherheit.

Als Desktop-Umgebung dient GNOME 50, das modern und ressourcenschonend gestaltet ist. Dies erleichtert die Akzeptanz bei den Mitarbeitern, auch bei solchen, die nicht immer technikaffin sind.

Star-Software und Software-Souveränität

Wir dürfen die Klassiker nicht vergessen: LibreOffice 26 für die Dokumentenverwaltung, Firefox ESR 140 zum Surfen, Thunderbird für E-Mails und GIMP für Grafikdesign. Nichts Exotisches, aber solide, bewährt und gut gepflegt.

Noch innovativer ist die integrierte „Digital Suite“ auf allen Arbeitsplätzen, die einen echten Fortschritt darstellt. Sie besteht aus sieben miteinander verbundenen Open-Source-Anwendungen und ersetzt Teams, Zoom, Google Docs und ähnliche Programme. Das Beste daran: Die Suite wird in Europa unter französischer Kontrolle gehostet.

Tools wie Tchap für sichere Sofortnachrichten, Visio für Videokonferenzen oder France Transfert für große Dateien gewährleisten die Kontinuität der Arbeit ohne externe Abhängigkeiten.

Ein strategischer Kurswechsel hin zu digitaler Souveränität

Frankreich will nicht länger im Schatten der US-Giganten stehen. Der angekündigte Plan zielt darauf ab, der „Microsoft-Falle“ zu entkommen. Die Gründe dafür sind nicht nur technischer, sondern auch geopolitischer Natur.

Jedes Ministerium muss bis Ende 2027 seine technologischen Abhängigkeiten von außerhalb Europas beseitigen. Datenzentralisierung, Rechtssicherheit und Vertraulichkeit stehen dabei im Mittelpunkt.

Diese Bemühungen sind Teil eines umfassenderen europäischen Projekts. Gemeinsam mit Deutschland und den Niederlanden trägt Frankreich zur Harmonisierung souveräner Lösungen für den öffentlichen Sektor in der gesamten EU bei.

Die Zukunft der Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst in Frankreich

Die eigentliche Herausforderung liegt nicht in der Technologie, sondern im Kulturwandel innerhalb der Regierungsbehörden. Es wird Zeit und Reife erfordern, bis die Mitarbeiter diese neuen Instrumente annehmen.

Doch die ersten Rückmeldungen sind ermutigend. Die Robustheit des Systems, die Kostenreduzierung und das Datenmanagement lassen die Skeptiker allmählich verstummen.

Junge Leute reden über Teams, aber wenn das DNS ausfällt, ist niemand mehr da. Mit Linux sichert sich Frankreich die langfristigen Chancen.

Quelle: www.zdnet.com

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Valentin

Salut ! Je m'appelle Valentin, j'ai 27 ans et je suis Administrateur système et réseaux. J'adore faire la fête, jouer au foot et passer du temps sur les jeux vidéos.

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